Historische Landtechnik Rheinhessen


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Motorschaden am

Holder B12
Es wäre anzunehmen, dass eine Maschine die über 52 Jahre zuverlässig funktioniert hat, nicht mehr kaputt gehen kann. Der Holder B12 bewies das Gegenteil. Hin und wieder gab es schleifende Geräuche und er blieb stehen. Mit der Zeit kam das immer öfter. Am Fastnachts Dienstag des Jahres 2013 war es jedoch nicht mehr möglich weiter zu fahren. Da war wohl Sonntags ein Helau zu viel.
So wurde er nach Hause geschleppt und nach dem Aschermittwoch dann der Motor geöffnet. Der Kolben war etwas angefressen und im Zylinder waren leichte Riefen.........
Eine Anfrage bei Udo Weiser ergab ein gutes Angebot aber die leichten Riefen machten mir zu schaffen. So packte ich die ganzen Teile ins Auto und fuhr zum Motoreninstandsetzer (Fa Reese) nach Mainz. Da erfuhr ich viele interessante Dinge......
Den Zylinder schaute man erst an als das Schadensbild am Kolben klar war.
Es gab kein Ausweg, Zylinder honen und ein Übermaß Kolben waren angesagt.

Dann begann der Zusammenbau, alles in Allem ging dies mit der Anleitung schnell vonstatten.......
.....bis auf den wichtigen Punkt der Schmierung.
Der Motor war nach unten noch offen, die Ölleitungen leer...... es musste alles erst befüllt werden.
Also Schrauben auf und wenn Öl austratt weiter zur nächsten Stufe....
..... und endloses kurbeln bis die letzte Hohlschraube Öl hergab.
Danach erwartete ich Öltropfen aus dem Kurbelgehäuse aber es kamen nur sehr wenige.
Ein mühsames Geschäft wenn die Pumpe bei 30 Umdrehungen 1 Tropfen liefern soll und auch nicht mit Motordrehzahl läuft.
Ein ungutes Gefühl zwang mich die Pumpe überprüfen zu lassen, aber das war fast ohne Befund. Lediglich die Ölrückförderung wurde etwas nachgestellt.
Also erneut Pumpe einbauen und Entlüften...... auch da wartete ich wieder auf die Tropfen aus dem Kurbelgehäuse vergebens.
Ein Griff nach der Kurbelwelle zeigte mir es wurde Öl in den Motor gefördert und verteilt.
Nachdem der Motor zusammengebaut war versagte auch noch die Batterie ihren Dienst.
Mit neuer Batterie begann dann der Probelauf und die Entlüftung der Dieselleitungen bis ein sauberer lauf zustande kam.
Die erste Fahrt erfolgte zusammen mit Hartmut, der auch gleich die Abschleppstange mitnahm, die wir jedoch nicht brauchten.



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